Petroleum – Licht am Ende des Darms

1. Erfolg in der Bekämpfung von Darmparasiten wie dem Rope-Wurm.
2. Erklärung der Tarnmechanismen von Parasiten.
3. Nutzung von Petroleum und anderen Mitteln in der Therapie.
4. Die Rolle von Terpentinöl in der Leberentgiftung und möglichen Heilkrisen.
5. Die Bedeutung der sorgfältigen Anwendung von Entgiftungsmethoden.
6. Unterschiede zwischen mineralischem und organischem Terpentin.
7. Verantwortungsvoller Umgang mit medizinischen Empfehlungen und Informationen.

Petroleum – Licht am Ende des Darms

Die Evakuierung unserer ungeliebten Mitbewohner, den Würmern und Parasiten – und insbesondere des geheimnisumwobenen Rope-Wurms, nähert sich endlich der Zielgeraden. Das darf man schon einmal feiern, ist doch jeder Schritt in Richtung einer wurmfreien Existenz ein Triumph für unsere Darmgesundheit. Bei genauer Betrachtung der ausgeschiedenen „Erinnerungsstücke“ fallen dunkle, gewebeähnliche Strukturen ins Auge. Sie erinnern an die Innenwände unseres Dickdarms, an denen sie einst mit der Darmschleimhaut fest verbunden waren.

Dieser Verlust ihrer früheren Residenz könnte die Wiederansiedlung der Parasiten erheblich erschweren. Skeptische Kollegen könnten an dieser Stelle argumentieren, dass solche Würmer bei einer Koloskopie nie gesichtet wurden. Nun, ich stimme zu, dass sie nicht sichtbar waren – jedoch nicht aus Nichtexistenz, sondern aufgrund ihrer raffinierten Tarnung.

Die von mir beobachteten flachen Gewebestrukturen vermute ich als eine Art Haftschicht, die den Biofilm mit der Darmschleimhaut verbindet. Die Natur ist voll von erstaunlichen Meistern der Tarnung, die sich nahtlos in ihre Umgebung einfügen, Farben und Strukturen imitieren und so nahezu unsichtbar werden. Ein solcher Anpassungsprozess ist auch für den Rope-Wurm sinnvoll: Um im Darm zu überleben, muss er sich festklammern und gleichzeitig Widerstand vermeiden, um nicht weggeschliffen zu werden, wenn sich der Kot seinen Weg durch die Windungen des Darms bahnt.

Der Rope-Wurm ist einer der häufigsten Darmparasiten – zumindest könnte man dies aus diversen Studien schlussfolgern – doch das liegt noch im Reich der Spekulation. Und trotz dieser vermeintlichen Häufigkeit blieb er für Gastroenterologen unentdeckt. Hätten wir in unserem Fall nicht CDS, Schwefel oder Petroleum eingesetzt, hätten wir auch nichts gesehen.

Um den Fortschritt bei der Ausleitung des Rope-Wurms zu verfolgen, ist es hilfreich, die ausgeschiedenen Gewebetypen und Fragmente sorgfältig zu beobachten. Es lässt sich ein deutlicher Unterschied zu anderen früher abgelösten Gewebeteilen feststellen – ein Hoch auf gründliche Dokumentation! Besonders auffällige Beobachtungen wurden umgehend kommentiert. Dass nun diese dünne Haftschicht abgegangen ist, lässt darauf schließen, dass die originale Darmwand mindestens in der Größe des ausgeschiedenen Stücks wieder frei ist.

Es ist leicht vorstellbar, dass bei einem starken Befall mit Rope-Würmern die Dünndarm- oder Dickdarmwand in ihrer komplexen Funktion beeinträchtigt oder sogar vollständig gestört ist. Haftschicht, Biofilm und Parasiten bilden eine beeindruckend dicke Isolationsschicht. Kein Wunder, dass das Immunsystem derart geschwächt ist, dass schwere Krankheiten entstehen können. Ich würde sogar soweit gehen zu vermuten, dass dies genau die Absicht des Rope-Wurms ist: Er möchte einfach ungestört in seiner neuen Heimat leben. Es gibt zahlreiche Beispiele in der Natur, bei denen Parasiten, Einzeller oder Insekten außergewöhnliche Weisheiten erkennen lassen und ihre Opfer oder Wirtstiere durch Botenstoffe, Hormone etc. so manipulieren, dass sie dem Zweck des Räubers dienen. Weiter unten habe ich ein paar faszinierende Beispiele für Sie.

Eine Behandlung mit Petroleum hat dazu geführt, dass die erwähnten Habitate, Schutzhüllen und Schleimhäute aufgelöst oder getrennt wurden. Ein besonderes Merkmal der Terpentinöl-Therapie ist die von mir beobachtete, besonders intensive Entgiftung der Leber. Bei täglicher Einnahme von 10 bis 15 ml Terpentinöl wird eine sehr fettige, gelbliche oder rote Substanz zusammen mit dem Kot ausgeschieden. Gleichzeitig wurden viele alte feste Stoffe aus dem Darm gelöst. Diese sind dann vermehrt an der Oberfläche des Wasserbehälters sichtbar.

Die Terpentinöl- oder Petroleum-Therapie kann je nach Grad der Vergiftung erhebliche Heilkrisen auslösen. Die Auslösung der Toxine bewirkt, dass diese teilweise wieder in das System gelangen. Das erzeugt wiederum Symptome, die auch aus der Stomatologie bekannt sind. Schwermetallbelastete Zahnfüllungen können tickende Zeitbomben sein. Bei deren Entfernung ist Vorsicht geboten, um das Austreten von Toxinen zu vermeiden. Beider Suche nach einem geeigneten Zahnarzt ist Geduld gefragt, wenn man keine längeren Wege in Kauf nehmen kann.

Deshalb ist es besonders wichtig, die Ausscheidung durch einen Einlauf auf physischem Weg zu unterstützen. Eine Entgiftung sollte sorgfältig und gut durchdacht durchgeführt werden. Es gibt viele Hilfsmittel, die dazu beitragen können, wie Zeolith, Bentonit, Schwefel und viele andere Pulver, außerdem Flohsamenschalen.

Kurzum: Petroleum ist mineralisch, während Terpentin organisch ist. Das eine wird aus Erdöl, das andere aus dem Harz von Nadelbäumen hergestellt. Beide werden durch fraktionierte Destillation gewonnen und haben therapeutisch ähnliche Wirkungen. Für die Anwendung ist vor allem der Siedepunkt (für die Gewinnung, siehe Abb.) entscheidend. Je höher der Siedepunkt, desto schwerer das Destillat. Leichtere „Öle“ sind flüchtiger und gelangen schneller ins Blut, wo sie sofort ihre antimykotische Wirkung entfalten. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass hier keine medizinische Beratung stattfindet. Ich teile lediglich meine persönliche Anwendungserfahrung und empfehle keine innere Anwendung. Treffen Sie bitte eigenverantwortlich Ihre persönlichen Entscheidungen.

Wussten Sie…?

Lustige Anekdote am Rande: Noch vor nicht allzu langer Zeit konnte man Benzin (Kohlenwasserstoffe) in der Apotheke kaufen!

“Under the veil of secrecy”
Recherchiert man nicht einfach plump nach Benzin und Terpentin, sondern drückt sich sich bei der Suche etwas „wissenschaftlicher“ aus, kann man in einschlägiger leitliniengetreuer Literatur nachlesen, was für Geschenke an die Menscheit diese „Kohlenwasserstoffe“ doch sind – man kann es ganz einfach sehen.

1. Vielseitige Chemie: Kohlenwasserstoffe bieten die Grundstruktur für eine immense Vielfalt organischer Verbindungen. Durch Hinzufügen oder Modifizieren von funktionellen Gruppen können Wissenschaftler eine Vielzahl von Molekülen mit unterschiedlichen biologischen Aktivitäten synthetisieren. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.
2. Löslichkeit und Bioverfügbarkeit: Viele Medikamente basieren auf Kohlenwasserstoffstrukturen, weil sie oft gut fettlöslich sind. Dies kann die Aufnahme und Verteilung des Medikaments im Körper beeinflussen und somit seine Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit erhöhen.
3. Stabilität: Viele Kohlenwasserstoffe sind chemisch stabil, was sie zu geeigneten Bestandteilen für Arzneimittel und medizinische Produkte macht. Diese Stabilität kann dazu beitragen, dass Medikamente und Produkte länger haltbar sind.
4. Formulierungshilfsmittel: Kohlenwasserstoffe und deren Derivate können als Trägerstoffe, Emulgatoren, Verdickungsmittel und andere Hilfsstoffe in Arzneimittelformulierungen verwendet werden, um die gewünschten physikalischen und chemischen Eigenschaften zu erreichen.
5. Biokompatibilität: Einige kohlenwasserstoffbasierte Polymere sind biokompatibel und werden in medizinischen Geräten, Implantaten oder Verpackungen verwendet.

Ein Universal Rezept Buch aus Dresden Radebeul von 1936. Warum also konnte man zu dieser Zeit Terpentin, Öl und Benzin in der Apotheke kaufen? Es sind hochwirksame Substanzen, die in der Wundversorgung aber auch innerlich angewendet Erstaunliches bewirken.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass die von mir gegebenen Erklärungen meinen derzeitigen Kenntnisstand widerspiegeln. Ich kann mich also vereinzelt irren. Wenn dem so ist, was durchaus der Fall sein kann, muss ganz oder teilweise das von mir Geschlussfolgerte revidiert werden. Diesen ausgesprochen guten Prozess nenne ich: „Wissenschaft“.

Faszinierende Beispiele aus der Natur, bei denen Parasiten ihr Wirtstier manipulieren, um ihr eigenes Überleben zu sichern

1. Leucochloridium paradoxum: Dieser Parasit ist eigentlich ein Saugwurm, der im Verdauungstrakt von Vögeln lebt. Seine Larven infizieren jedoch Schnecken und wandern in deren Fühler. Dort verändern sie die Färbung der Fühler, sodass sie wie lebhafte, wackelnde Raupen aussehen – eine unwiderstehliche Mahlzeit für Vögel. Die Schnecke wird gefressen, und der Parasit kehrt in den Verdauungstrakt des Vogels zurück, um den Zyklus zu wiederholen. Faszinierend! Schaut euch an, wozu die arme Schnecke 🐌 hier gezwungen wird. Externer Link Video zu GEO (neues Fenster)

2. Toxoplasma gondii: Das kommt Dir  bekannt vor, richtig? Diese Einzeller sind bekannt dafür, dass sie Nagetiere infizieren und deren Angst vor Katzen beseitigen, sodass sie leichter gefangen und gefressen werden können. Dieser Parasit kann dann seine Zyklode oder Lebenszyklus in der Katze fortsetzen, welche der primäre Wirt ist. Diese schlauen Einzeller.

3. **Dicrocoelium dendriticum** (auch bekannt als „Lanzett-Leberegel“): Dieser Leberegel lebt und vermehrt sich in der Leber von Rindern oder Hirschen. Seine Eier gelangen durch den Kot des Wirtstiers in die Umwelt und werden von Landschnecken aufgenommen. Die Larven wandern anschließend in den Fuß der Schnecke und werden dort in Schleimkapseln (Aha, ein Biofilm) eingekapselt, die von Ameisen gefressen werden. Die Ameise wird dann vom Parasiten manipuliert, um sich an Grashalmen festzubeißen, wodurch sie zu einer leichten Beute für grasfressende Tiere wird. Wenn das Rind oder der Hirsch die infizierte Ameise frisst, beginnt der Zyklus von Neuem. Aber wenigstens blieb diesmal die Schnecke verschont.

4. **Sacculina carcini**: Dieser marine Parasit infiziert Krabben und manipuliert ihr Verhalten auf sehr drastische Weise. Infizierte männliche Krabben beginnen, sich wie weibliche Krabben zu verhalten, und kümmern sich sogar um die Parasiteneier, als ob es ihre eigenen Nachkommen wären.

6 Kommentare

  1. Guten Tag!

    Ich würde gerne CDS für Fortgeschrittene herstellen. Könnten Sie mir sagen, woher ich die Utensilien – Pumpe, Schläuche, Flaschen bekomme?
    Vielen Dank und eine gute Zeit wünscht Ihnen

    Astrid Ladner-Gitterle

  2. Guten Tag!

    Leider habe ich vergessen zu fragen, woher Sie das Petroleum bzw. das Terpentinöl beziehen. Habe ich das richtig verstanden, je höher der Siedepunkt ist, desto mehr gelangt in den Darm, je niedriger er ist, desto mehr gelangt ins Blut.

    Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

    Mit freundlichem Gruß

    Astrid Ladner-Gitterle

    1. Hallo Astrid, das hast Du richtig verstanden. Vertiefe Dich nochmal in die kleine Zeichnung. Ansonsten versuche es bei Kremer Pigmente. ShellSol D40 wäre da ein Produkt. Die Siedegrenzbereiche werden immer angegeben. Es ist bekannt, dass es Kunden gibt, die damit nicht nur die Pinsel reinigen. Besser aber Du sprichst niemanden darauf an. Warum? 100% glaubhaftes Dementi (hab ich aus irgendeinem Film). Viel Erfolg. Allerdings hatte ich auch eine Teile-Liste verlinkt. Ich prüfe das.

    1. Hey Jan, ich habe voll wenig Zeit. Würde Deine Frage aber beantworten. Hab leider auch nicht gemerkt, dass hier Kommentare auf Freigabe warten. Dumm, dass man sowas nicht einfach laufen lassen kann. Spamgefahr. Ich will mir was überlegen. Hier gibts schon echt viele Abonnenten. Da könntest Du vielleicht jemanden finden, der auch einen intensiveren Austausch sucht. Thematisch stecke ich aktuell in der Mikroskopie und veröffentliche auch demnächst einiges aus dem Darkfield. Schau hin und wieder vorbei. Ich weiss gar nicht ob man sich benachrichtigen lassen kann, wenn ein Kommentar / Antwort geschrieben wird. Du siehst, ein Spezi. Alles Guter bis dahin.

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